Alfred-Nobel-Preis für ein Pferd
Ein ungewöhnlicher Sachverhalt für ein ungewöhnliches Pferd. In diesem Jahr ist es in der Geschichte der Alfred-Nobel-Stiftung zum ersten Mal vorgesehen, ein Tier für einen der jährlichen Preise in die Nominierung aller potentieller Kandidaten einzubeziehen.
Angedacht ist in diesem Zusammenhang ein neuer Preis unter dem Titel "Ordnungshaltung". Die massive Zunahme der menschlichen Bevölkerung und die damit einhergehenden Probleme und Konflikte rechtfertigen nach Ansicht der Alfred-Nobel-Stiftung eine solche Preisverleihung, deren Oberziel in einer Förderung des verbesserten Zusammenlebens zwischen Menschen besteht. Belohnt werden sollen vor allem Innovationen und ein herausragendes Verhalten.
Bei der Auswertung der Nominierungen für die erste Preisverleihung in diesem Jahr war sogar die Jury überrascht, als sie darunter die Nennung eines Pferdes entdeckte. Dies legte sich schnell, als sie das nachstehende Bild, das mit der Nominierung eingereicht worden war, zu Gesicht bekam. Der Kandidat besitzt offensichtlich einen überdurchschnittlichen Willen zur Ordnungshaltung. Wie man erkennen kann, sind selbst zwei Nachbarpferde rechts von dieser Art der Ordentlichkeit sichtlich angetan.

Das Ergebnis der diesjährigen Preisverleihung wird jedenfalls spannend: Einige Jurymitglieder zeigten an der ungewöhnlichen Idee großes Interesse.
Ein letztes Hindernis wird sich dem nominierten Kandidaten allerdings noch in den Weg stellen: Die Jury für den Friedens-Nobel-Preis hatte gegen eine Nobel-Preisverleihung an dieses als etwas aggressiv bekannte Tier erhebliche Einwände. Wir bleiben darauf gespannt, wie sich die Jurymitglieder einigen werden.
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